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Im Rahmen einer Landespressekonferenz riefen wir zur Unterstützung der Unterschriftenaktion auf

Aktualisiert: 28. Feb 2019


Ab heute wird bei der Bevölkerung um aktive Unterstützung zum Erhalt der Schulsozialarbeit geworben. Mit der Sammlung möglichst vieler Unterschriften sollen die Bedeutung und der Wert der Schulsozialarbeit den politisch Verantwortlichen nochmals veranschaulicht werden. Die Aktion wird bis zum 15. April 2019 laufen. Danach sollen die Unterschriften der Landesregierung übergeben werden.

Die Übergabe vieler Unterschriften wird den Willen der Bürger*innen in unserem Bundesland verdeutlichen. „Denn um erfolgreiches Lernen weiterhin zu ermöglichen, ist es notwendig, die sozialpädagogischen Angebote dauerhaft fortzuführen. Lehrende, Schülerinnen und Schüler, Eltern und Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter brauchen Planungssicherheit und Perspektiven für ihre Zukunft. Und diese müssen durch die Landesregierung geschaffen werden“, so Manuela Knabe-Ostheeren, Geschäftsführerin der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege, auf der Pressekonferenz.

Auch die Eltern wissen um den Wert der Schulsozialarbeit und unterstützen die Aktion daher ausdrücklich. „Aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen zeigen, dass wir es uns schlicht nicht leisten können, die Kinder sich selbst zu überlassen. Alle benötigen gut ausgebildete Schüler*innen, die auch gesellschaftliche Kernkompetenzen vorweisen können. Auch Elternhäuser profitieren außerordentlich von den Kompetenzen, die ihren Kindern durch Schulsozialarbeit zusätzlich vermittelt werden“, betonte Michael Jacob vom Landeselternrat. Vorgehaltene Strukturen müssen stimmen. „Ein zuverlässiger Partner zu sein ist die Grundlage für die Zusammenarbeit mit den Kindern und Jugendlichen. Aber wie kann man diese Sicherheit vermitteln, wenn keine verbindliche Perspektive für eine eigene berufliche Zukunft vorhanden ist?“ hinterfragte Nadine Schulze als ehemalige Schulsozialarbeiterin kritisch.

Abschließend betont auch die Gewerkschaft den großen Wert der über Jahre gewachsenen Strukturen für die Kinder und die Beschäftigten. „Die Beschäftigten wissen aus ihrer langjährigen Praxis genau, welche Module und Angebote am besten funktionieren. Dieser Erfahrungsschatz ist sehr viel wert, viel mehr jedenfalls, als in den bisherigen Planungen als Entlohnung dieser verantwortungsvollen Arbeit vorgesehen ist. Die Fachkräfte haben sich in der Vergangenheit tagtäglich mit Kompetenz und Engagement bewiesen. Jetzt verdienen sie eine faire und dauerhafte Perspektive“, sagte Eva Gerth, Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt.

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