• dinse18

Dauerhaft und digital Vernetzt

Aktualisiert: Mai 12

Es braucht Zeit, um ein funktionierendes Netzwerk aufzubauen und um dieses Netzwerk auch adäquat pflegen zu können. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein virtuell-digitales oder ein rein kommunikatives Netzwerk handelt, zwischen benachbarten Orten, Gemeinden oder den unterschiedlichen Interessengruppen innerhalb einer Schule. Die Schulsozialarbeiter*innen sind daher nicht nur Initiatoren für neue Kommunikationswege, sondern stehen auch für die notwendige Beständigkeit, die gerade für Grundschulkinder von enormen Vorteil ist.

Bildquelle: Mirko Ziegner / ISA_i_motion GmbH Magdeburg


Insbesondere mit Blick auf aktuelle Herausforderungen steht die Förderung der Medien-kompetenz von Grundschulkindern im Rahmen der AG „Medienpass“ fest im Fokus. In dieser AG lernen die Kinder den richtigen Umgang mit digitalen Medien und werden dabei auch sensibilisiert für die zunehmend wichtige und besonne Weitergabe von Daten, denn gerade die jüngsten wissen oft nicht um die versteckten Gefahren, die in der digitalen Welt auf sie lauern. Die gemeinsame Auseinandersetzung mit den digitalen Formaten ermöglicht auch einen einfachen Zugang zu online bereitgestellten sozialpädagogischen Angeboten und macht die Grundschulkinder versierter im späteren Umgang mit derartigen Möglichkeiten. So wandelbar und wechselhaft die digitale Welt selber ist, so bedarfsgerecht richtet die Schulsozialarbeiterin ihre Angebote immer wieder neu aus. Damit sind die Kinder und auch die Eltern bestens auf aktuelle Geschehnisse rund um die Grundschule informiert, was ein bedeutendes Stück mehr für die erforderliche Verbindung spricht und diese auch auszeichnet.

Bildquelle: Mirko Ziegner / ISA_i_motion GmbH Magdeburg


Für Schulsozialarbeiterin Yvonne Kohlrusch ist ihre Arbeit aber dennoch eine Selbstverständlichkeit, denn „es gehen schließlich viele Kinder aus den benachbarten Orten rund um Rätzlingen in unsere Grundschule, welche auf eine dauerhafte Betreuung regelrecht angewiesen sind.“, wie sie selbst berichtet.


Dies ist der sechste Teil der kleinen Serie "Eine gesicherte Schulsozialarbeit für eine kindgerechte Zukunft", in der die von der PSW GmbH Kinder- und Jugendhilfe getragenen acht Schulsozialarbeitsprojekte vorgestellt und damit deren weitere Finanzierung gesichert werden sollen. Finanziert wird die Schulsozialarbeit an der Grundschule Rätzlingen über den Landkreis Börde und die Einheitsgemeinde "Stadt Oebisfelde-Weferlingen". Derzeit läuft die Finanzierung noch bis zum 31. Juli 2021. Die Landkreisverwaltung des Landkreises Börde und der Träger der acht Schulsozialarbeitsprojekte, die PSW GmbH Kinder- und Jugendhilfe, wissen um die Notwendigkeit einer nahtlosen Weiterführung der Projekte ab dem 01. August 2021. „Zum Glück gibt es aus der Verwaltung und aus dem Kreistag positive Signale, die uns optimistisch stimmten.“, berichtet die zuständige Trägervertreterin Madeleine Mähnert.

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